Das besondere Workshop-Event mit Sina Knoell und Anne Stosch

29.09.2019

14 Uhr – 17 Uhr

69,-€ pP

Kronskamp 9, 21339 Lüneburg

Anne Stosch, Sina Knoell

Was genau erwartet dich?

Stress entsteht zum großen Teil in uns selbst durch innere Antreiber. Und mit Sina wirfst du einen ganz neuen Blick auf deinen Stress. Was innere Antreiber sind? Zum Beispiel Glaubenssätze wie: „Sei perfekt“ oder „Streng dich an“, die uns unser ganzes Leben begleiten (können). Zum Einen bringen genau diese Antreiber uns Erfolg im Beruf. Zum Anderen stehen sie uns, oder vielmehr wir uns, damit selbst im Weg. Sina zeigt dir wie du deine eigenen inneren Antreiber wieder unter deine Kontrolle bringst und sie für etwas Positives nutzen kannst. Denn versucht man unter Druck seine inneren Antreiber zum Schweigen zu bringen, kann das in noch mehr Stress führen. In diesem Event lernst du, effektiv und ganz unkompliziert mehr Entspannung in deinen Alltag zu bringen – und das einzig und alleine durch deine Gedanken und die Berücksichtigung deiner inneren Antreiber.

Und bei Anne lernst du, wie unsere körperlichen Stressreaktionen eigentlich entstanden sind. Schauen wir auf unsere gesamte Menschheitsgeschichte zurück, so erkennt man, dass wir noch gar nicht so lange in Häusern leben. Geschweige denn von Auto, Heizung und W-Lan profitieren. Die Welt dreht sich immer schneller und schneller. Kaum bestellt, ist das Paket auch schon an unserer Haustür. Dass Hektik und Schnelligkeit zu unserem Alltag gehören, ist einen Erfindung unserer Zeit. Schauen wir uns in der Natur um, so sieht man: Wenn es schnell und hektisch wird, geht es meistens um Leben und Tod. Ansonsten geht es zwar geschäftig zu, aber nicht gestresst. Die Hektik und die Schnelligkeit, die wir leben, löst also uralte Stressreaktionsmuster aus. Also machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach unseren individuellen Stressmustern. Wenn wir herausgefunden haben, wie unser Körper auf Stress reagiert, dann wissen wir auch, wie wir unserer individuellen Reaktion begegnen können, damit es uns besser geht.

Hier kannst du dich anmelden

Wer wir sind:

Sina Knoell

Vita: Ich komme aus dem klassischen BWL und Marketing Bereich. Nach verschiedenen Jobs, von Modeeinkäuferin, über Trendforscherin bis Unternehmensberaterin, habe ich mit Coaching nun endlich meine große Leidenschaft gefunden. Was mich als Coach qualifiziert? Meine Ausbildung zum systemischen Business Coach, meine eigenen Erfahrungen und mein Bücherregal. Ich liebe es, kreativ zu werden und meine eigenen Coaching – Methoden zu entwickeln.

Was macht dich noch aus: Meine liebevolle und wertschätzende Art – jedem Menschen gegenüber. Und natürlich mein positives Wesen, mit dem ich  Menschen inspiriere.Ich weiß selbst, wie man sich mit negativen Gedanken das Leben unnötig schwer machen kann. Heute lebe, lache und genieße ich. Denn ich habe meine Einstellung zum Leben verändert und nehme nicht mehr alles so schwer. Ich weiß, dass es dazu gehört, auch mal am Boden zu liegen. Aber ich weiß auch, dass ich dort nicht mehr all zu lange liegen möchte. Und ich glaube das merkt man mir an 🙂


Was ist dir wichtig: Wertschätzung im Umgang mit anderen Menschen und auch Erfahrungen im eigenen Leben (egal ob gut, oder schlecht) ist für mich das Wichtigste im Leben. Aber auch gegenüber sich selbst. Denn das haben viele von uns verlernt und das nagt am Selbstwert – der Grundwert auf den viele Probleme im Leben und der zwischenmenschlichen Kommunikation zurückzuführen sind.

Welche Erfahrungen waren bisher die wichtigsten für dich: Meine 4 monatige Reise in 2018. Ich war alleine in Zentral- und Südamerika, sowie in Finnland unterwegs. Die Erfahrung, alleine zu sein, sich eine Auszeit vom Leben zu gönnen und diese wunderbaren Kulturen haben mich nachhaltig geprägt und mir gezeigt, wie leicht das Leben sein kann und dass ich mich nicht mehr durch Ängste, Sorgen und Selbstzweifel mein Leben „verpassen“ möchte.

Was hilft dir in stressigen Situationen am meisten und was hat nicht geholfen: Was mir überhaupt nicht hilft,wenn mir jemand sagt, ich soll mich entspannen und mir würde es mal gut tun, nichts zu machen oder jeden Tag 45 Minuten zu meditieren. In stressigen Zeiten stresst mich das noch mehr. Was mir hilft, ist die Arbeit mit meinen inneren Antreibern. Diese Methode kann ich im Alltag ganz einfach und mittlerweile ohne viel Aufwand nutzen. Dadurch entspanne ich mich innerhalb von Sekunden. Aber davon erfahrt ihr in unserem Workshop mehr 🙂

Du möchtest noch mehr über Sina erfahren? Dann klicke kurz hier

Anne Stosch

Vita: Seit 1999 bin ich Physiotherapeutin. Meine Schwerpunkte lagen von Anfang an in den Bereichen Psychosomatik, Orthopädie und Chirurgie. In vielen Jahren durfte ich in physiotherapeutischen Praxen (Uelzen und Gartow), aber auch in anderen Lebenswelten wie Fitnessstudios und Präventionszentren meine praktischen Erfahrungen sammeln. Nach einigen Jahren reifte in mir ein Entschluss: Prävention und gesundheitsbewusste Lebensrituale alltagstauglich und alltagsnah zu vermitteln. Also habe ich 7 Jahre lang Mitarbeitende in Kindergärten und Altenheimen geschult, im betrieblichen Gesundheitsmanagement Vorträge gehalten und Einblicke in viele Präventionsnetzwerke bekommen. Das Grundthema: Gesunde Lebensführung.
2017 machte mich selbständig, um noch individueller und alltagsnäher arbeiten zu können.
Seitdem bin ich täglich in den Unternehmen unterwegs mit meinem besonderen betrieblichen Gesundheitsmanagment.
Was mich auf meinem Weg am meisten beeinflusste?
– Meine langjährige Tätigkeit in physiotherapeutischen Praxen
– Weiterbildungen in Mind/Body Medicine, in Gewaltfreier Kommunikation nach und meine Mediationsausbildung
– meine Tätigkeit im Bereich Prävention der AOK
– die vielen Begegnungen und Gespräche mit Menschen, die ihren Wert, ihre Kraft und ihre Eigenkompetenz so selten erkennen.

Was macht dich noch aus: Ich bin kreativ. Ob es nun um meine fachliche Arbeit geht, oder um meine Freizeit – aus den Dingen, die vorhanden sind, versuche ich Schönes und Nützliches zu (er)schaffen. Ich versuche in Coachings und Beratungen, aber auch in meinen Gesundheitsangeboten in Firmen, die Ressourcen zu entdecken und freizuschaufeln. Sozusagen die Diamanten zu bergen und zum Strahlen und Glitzern zu bringen.

Was ist dir wichtig: Wertschätzung. Ich vermute, dass jeder Mensch für sein Verhalten einen tatsächlichen und guten Grund hat. Früher hat es mich traurig gemacht, dass Menschen zum Beispiel ihre erarbeitenden Übungen zu Hause nicht durchführen. Heute weiß ich, dass eine Verhaltensveränderung uns allen einfach unglaublich schwer fällt. Und sei es auch nur eine Kleinigkeit wie beispielsweise morgens und abends Zahnseide zu benutzen, oder eine Rückenübung zu machen, oder kurz zu meditieren, oder mit dem Rauchen aufzuhören, oder – – – hier kannst du deinen Vorsatz einfügen – – – 😉 Außerdem ist es mir wichtig, komplexe Vorgänge auf simple Art zu vermitteln. Gesunde Rituale und Wohlbefinden müssen einfach sein, denn das Leben ist schon kompliziert genug. Gerade in stressigen Phasen kann man nicht auch noch etwas Kompliziertes oder Aufwändiges für sich tun. Es muss einfach einfach gehen. Und das tut es auch 🙂

Welche Erfahrungen waren bisher die wichtigsten für dich: Das Leben zu nehmen, wie es ist. Es bietet in jeder Ecke so viele Erfahrungen. Ich muss nur versuchen, offen dafür zu sein. Als junge Frau war ich mir oft ganz sicher, wie etwas sein muss, wie ich etwas will oder was passieren sollte. Ich habe gewartet auf große Wunder, auf Highlights auf wasweißich. Heute versuche ich offener zu sein und im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen und zwar ohne rosarote Brille. Und es gelingt mir immer besser. Seitdem habe ich meine Migräneanfälle von 3-4/Monat auf 2-3/Jahr reduzieren können.

Was hilft dir in stressigen Situationen am meisten und was hat nicht geholfen: Geholfen hat mir immer das Alleinesein. Stille, Dunkelheit – das bringt mich oft zurück zu mir selbst. Meine Füße spüren dann wieder den Boden, der unter ihnen einfach weggeglitten ist. Außerdem den Stress genau anzusehen und zu entdecken, was genau mir an einer Situation Schwierigkeiten bereitet. Erst wenn ich das erkenne, fühle ich mich in der Lage, etwas ändern zu können. Was mir nicht geholfen hat: Verleugnung meiner negativen Gefühle. Es ist ok, wenn es mal nicht ok ist. Und ich bin ok, wenn ich mal nicht ok bin. Das musste ich erst lernen.